Die Netzwerktechnik spielt in der Integration von Serverstrukturen und Visualisierungen in der Home-Automation mittlerweile eine sehr bedeutende Rolle. Kein Smart Home ohne Smartphone zur Steuerung der Gebäudeautomation. Ohne entsprechendes Netzwerk-Know-how tut man sich ausgesprochen schwer, Automationsserver oder Panels an die Welt des Internets sicher anzuschließen und diverse Dienste wie das World Wide Web, E-Mail, IP-Telefonie, Mediensteuerung und Gebäudeautomation in einer Bedienoberfläche zu einer Ganzheit zusammenzuführen.
In diesem Seminar lernen Sie daher die notwendigen Grundlagen der Datennetzwerktechnik für den Aufbau von SOHO-Netzwerken kennen.
Kurskonzept
Das innovative Kurskonzept besteht aus drei Teilen, die einen didaktischen Verbund bilden. Das heißt, sie greifen ineinander, ergänzen sich und ermöglichen auf diese Weise vertiefendes Lernen bei einem Höchstmaß an Selbstbestimmung.
Mobiles Lernen
Ein wesentlicher Teil der theoretischen Wissensvermittlung erfolgt in Form von Mobilen Lernen. Während der Kurszeit kann beliebig oft und zu jederzeit auf die Lerninhalte zurückgegriffen werden. Jeder Lerneinheit schließt sich eine Lernzielsicherung an, die eine eigenverantwortliche Wissenskontrolle ermöglicht.
Online-Tutoring
Zu festgelegten Zeiten steht ein Tutor im Plenum zur Verfügung. Hier werden Übungen per Chat besprochen, es können Fragen gestellt und Probleme gelöst werden. Individuelle Fragen können auch per E-Mail beantwortet werden.
Präsenz
In den Präsenzphasen werden im persönlichen Dialog mit dem Fachdozenten Fragen und Aufgaben aus den Selbstlernphasen erörtert und geklärt. Ziel ist es, das in den Selbstlernphasen erworbene Wissen durch Projektaufgaben und Übungen an praktischen Anlagen zu festigen. Außerdem sollen persönliche Beziehungen zwischen den Kursteilnehmern geknüpft werden.
Kursinhalte
- Anforderungen der Systemintegration an die Netzwerktechnik
- Grundlagen der Datennetzwerktechnik die zum Aufbau von SOHO-Netzwerken notwendig sind:
- Begrifflichkeiten: TCP/IP, DHCP, http, IMAP, SMTP, DNS, DynDNS
- Netzwerkbefehle in der Windows-Welt
- Heimvernetzung aus Sicht des PC-/Notebook-Clients
- Internet-Zugangsarten
- Adressierung von Netzwerkkomponenten
- Einrichten von VPN-Client
- Medienserver und deren Dienste
- Grundlagen UPnP und Media-Streaming
- Quellen digitaler Medien und Anpassung der digitalen Dateiformate
- Telekommunikation in der Heimvernetzung
- praktische Übungen
Zielgruppe
Fachkräfte aus dem Bereich der Elektrotechnik
Voraussetzung
Netzwerktechnik-Grundkenntnisse.
Abschluss
Sie erhalten ein etz-Zertifikat.
Hinweise
Fachkursförderung: Dieser Kurs wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus finanziert.
Für Unternehmen in Baden-Württemberg und für Privatpersonen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg beträgt diese Förderung pro Teilnehmer/in 30 % des regulären Kurspreises, für Teilnehmer/innen, die das 55. Lebensjahr vor Kursbeginn oder innerhalb des Kurszeitraumes vollendet haben, sogar 70 %. Ab dem Renteneintritt muss der Teilnehmer / die Teilnehmerin einen Arbeitsvertrag vorlegen, um förderfähig zu sein. Kursteilnehmer/innen, die erwerbstätig sind und keinen Berufsabschluss haben, durch den Besuch eines Fachkurses jedoch die Qualifikation steigern, erhalten eine Förderung in Höhe von 70 % zu den Kursgebühren.
Für Kursbeginn ab dem 01.09.2026 gilt für folgende förderfähigen Teilnehmenden ein einheitlicher Fördersatz von 45 %:
- Erwerbstätige mit Beschäftigungsort in Baden-Württemberg
- Erwerbstätige sowie Erwerbsfähige mit Wohnort in Baden-Württemberg
- Unternehmerinnen und Unternehmer einschließlich Freiberuflerinnen und Freiberufler mit Unternehmenssitz in Baden-Württemberg
Als erwerbsfähig im Sinne des Fachkursprogramms gelten alle Personen mit Wohnort in Baden-Württemberg, die sich beruflich weiterbilden möchten, derzeit jedoch nicht erwerbstätig sind. Dazu zählen beispielsweise Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, Rentnerinnen und Rentner, Gründungswillige sowie Studierende.
Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern, Stadt- und Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie Beschäftigte von Transfergesellschaften. Die Förderung kann ausbezahlt werden, bis die Fördersumme dieser Förderperiode ausgeschöpft ist. Sobald die Fördersumme ausgeschöpft ist, ist bis zum Beginn der nächsten Förderperiode keine Förderung mehr möglich.
