Die Lichtwellenleitertechnik ist für eine zeitgemäße und zukunftsfähige Vernetzung im Gebäude unabdingbar erforderlich, um entsprechende Übertragungskapazitäten erreichen zu können. Begriffe wie fibre to the home (FTTH) oder fibre to the desk (FTTD) dokumentieren, dass dieses Thema bereits heute Stand der Technik ist.
Immer mehr Hersteller bringen Geräte und Systeme auf den Markt, die vornehmlich über LWL angebunden werden können. Ein Markt, dem sich das Elektro- und Informationstechnik-Handwerk zwingend erschließen sollte.
Kursinhalte
- Grundlagen der LWL Technik
- Einsatzbereiche der LWL, Prinzip der Lichtleitung
- Unterscheidungsmerkmale Polymeroptische Faser (POF) und Glasfaser
- optische und mechanische Eigenschaften von LWL, Dämpfung, Dispersion, numerische Apertur
- Umgang mit LWL in Bezug auf Arbeitsschutz
- Technische Lösungen
- lösbare Verbindungen (Stecker,-Patchfelder)
- nichtlösbare Verbindungen (Spleißtechnik)
- Medienkonverter (Umsetzer Licht auf Strom)
- Messtechnik
- Messung und Bewertung der Strecken (OTDR)
- Bewertung der Steckverbindung (Mikroskop)
- Praxis
- Herstellung von Spleißverbindungen im Hausübergabepunkt und spleißen in Spleißkassetten
- Prüfung und Herstellung lösbarer Verbindungen
- Umsetzung der Lichtimpulse in elektrische Impulse
- Messung und Bewertung der Strecken (OTDR)
- Bewertung der Steckverbindung (Mikroskop)
Ziel
Die Teilnehmer lernen die Grundlagen der Lichtwellenleitertechnik für die Vernetzung im Gebäude und können in der Praxis LWL Verbindungen fachgerecht installieren und prüfen.
Zielgruppe
Fachkräfte aus dem Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik
Abschluss
Sie erhalten ein etz-Zertifikat.
Hinweise
Fachkursförderung: Dieser Kurs wird durch das Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
Plus finanziert.
Für jede förderfähige Person gilt ein einheitlicher Fördersatz von 45 %.
Förderfähige Personen sind:
- Erwerbstätige mit Beschäftigungsort in Baden-Württemberg
- Erwerbstätige sowie Erwerbsfähige mit Wohnort in Baden-Württemberg
- Unternehmerinnen und Unternehmer einschließlich Freiberuflerinnen und Freiberufler mit Unternehmenssitz in Baden-Württemberg
Als erwerbsfähig im Sinne des Fachkursprogramms gelten alle Personen mit Wohnort in Baden-Württemberg, die sich beruflich weiterbilden möchten, derzeit jedoch nicht erwerbstätig sind. Dazu zählen beispielsweise Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, Rentnerinnen und Rentner, Gründungswillige sowie Studierende.
Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern, Stadt- und Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie Beschäftigte von Transfergesellschaften. Die Förderung kann ausbezahlt werden, bis die Fördersumme dieser Förderperiode ausgeschöpft ist. Sobald die Fördersumme ausgeschöpft ist, ist bis zum Beginn der nächsten Förderperiode keine Förderung mehr möglich.
