Aufbauend auf den Teil I (Teil I: "Die Zukunft heißt Vernetzung"- Netzwerkanbindung von Systemen der Gebäudetechnik und Steuerung über Smartphone und Co.) vermittelt dieses Seminar die praktischen Kenntnisse der IP-Vernetzung im Bereich der intelligenten Gebäudetechnik. Nahezu alle Bereiche von PC über TV-Geräte, Haussprechanlagen und Videoüberwachung bis hin zu Komponenten der Gebäudesystemtechnik können heutzutage miteinander vernetzt und (fern-) gesteuert werden.
Neben der fachgerechten Einbindung, Dokumentation und Konfiguration dieser - Aktiven Komponenten - wird auch ein Internetzugang mit Fernwartungsmöglichkeit eingerichtet. Eine zusätzliche Einbindung mobiler Endgeräte, wie z. B. Smartphones, rundet das Seminar ab.
Kursinhalte
- Planung und Dokumentation von IP-Netzen
- Einrichten mobiler Endgeräte
- Fernzugriff
- häufige Fehlerquellen aus der Praxis
Praxis
- Netzwerkkonfiguration und -integration Aktiver Komponenten aus Gebäudesystemtechnik und Heimvernetzung in Netze mit unterschiedlichen Übertragungsmedien (TP, Power-LAN, Coax-Line, POF, WLAN)
- Einbindung von Heizsystemen, KNX-IP, Sicherheitssysteme, Kommunikationssysteme, Messtechnik und Datenerfassung
- Anbindung an das Internet und Fehlersuche
- Kommunikation und Steuerung mittels Smartphone und Co.
Ziel
Die Teilnehmer können eine Infrastruktur erstellen, verschiedene Geräte eigenständig einbinden oder Konfigurationsfehler ermitteln und beheben. Für den Web-Zugriff können Sie einen Internetzugang herstellen und mobile Endgeräte einrichten.
Zielgruppe
Fachkräfte aus dem Bereich der Elektrotechnik mit Kenntnissen im Bereich Netzwerktechnik oder Besuch von Teil I: "Die Zukunft heißt Vernetzung"- Netzwerkanbindung von Systemen der Gebäudetechnik und Steuerung über Smartphone und Co.
Abschluss
Sie erhalten ein etz-Zertifikat
Hinweise
Fachkursförderung: Dieser Kurs wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus finanziert.
Für Unternehmen in Baden-Württemberg und für Privatpersonen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg beträgt diese Förderung pro Teilnehmer/in 30 % des regulären Kurspreises, für Teilnehmer/innen, die das 55. Lebensjahr vor Kursbeginn oder innerhalb des Kurszeitraumes vollendet haben, sogar 70 %. Ab dem Renteneintritt muss der Teilnehmer / die Teilnehmerin einen Arbeitsvertrag vorlegen, um förderfähig zu sein. Kursteilnehmer/innen, die erwerbstätig sind und keinen Berufsabschluss haben, durch den Besuch eines Fachkurses jedoch die Qualifikation steigern, erhalten eine Förderung in Höhe von 70 % zu den Kursgebühren.
Für Kursbeginn ab dem 01.09.2026 gilt für folgende förderfähigen Teilnehmenden ein einheitlicher Fördersatz von 45 %:
- Erwerbstätige mit Beschäftigungsort in Baden-Württemberg
- Erwerbstätige sowie Erwerbsfähige mit Wohnort in Baden-Württemberg
- Unternehmerinnen und Unternehmer einschließlich Freiberuflerinnen und Freiberufler mit Unternehmenssitz in Baden-Württemberg
Als erwerbsfähig im Sinne des Fachkursprogramms gelten alle Personen mit Wohnort in Baden-Württemberg, die sich beruflich weiterbilden möchten, derzeit jedoch nicht erwerbstätig sind. Dazu zählen beispielsweise Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger, Rentnerinnen und Rentner, Gründungswillige sowie Studierende.
Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern, Stadt- und Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie Beschäftigte von Transfergesellschaften. Die Förderung kann ausbezahlt werden, bis die Fördersumme dieser Förderperiode ausgeschöpft ist. Sobald die Fördersumme ausgeschöpft ist, ist bis zum Beginn der nächsten Förderperiode keine Förderung mehr möglich.
