Energieberatung

Wärmebrücken, Schimmel & Co.

Gesamtansicht PDF
Wie soll ich mit der Wärmebrückenproblematik nach 2007 umgehen? Was heißt Gleichwertigkeitsnachweis? Was bringt die genaue Berechnung? Wie kommt man im Altbau auf geringe Wärmebrückenzuschläge? Reicht eine 2D Analyse und was erreiche ich mit einer 3D-Wärmebrückenberechnung? Viele Fragen, auf die wir passende Antworten haben!

In der aktuellen EnEV-Novelle werden im Alt- wie Neubau Vorgaben für die energetische Berücksichtigung von Wärmebrücken gegeben. Dadurch rückt diese Thematik immer stärker in den Beratungsalltag eines Gebäudeenergieberaters. Aber wie soll ich mit der Wärmebrückenproblematik nach EnEV umgehen? Was bringt eine genaue Berechnung? Wie kommt man im Altbau auf geringe Wärmebrückenzuschläge? Doch Wärmeschutz ist nur ein Problem von vielen. Trotz Mindestwärmeschutz kommt es sowohl in Neu- als auch in Altbau zu Schimmelpilzwachstum. Wie kommt das? Können 2D-Analysen oder Berechnungen von 3D-Wärmebrücken die notwendige Klarheit verschaffen? Im Seminar werden die bauphysikalischen Zusammenhänge anhand verschiedener Beispiele anschaulich erläutert. Wie Wärmebrücken berechnet werden, steht im dritten Teil des Seminars im Mittelpunkt. Dabei wird Ihnen das kostenlose Wärmebrückenprogramm "Therm 5.2" kurz vorgestellt. Aufgrund des reichen Erfahrungsschatzes kann unser Dozent auf die zahlreichen Fragen, die sich aus diesem Kontext ergeben, praktische Handlungsanweisungen geben.

Kursinhalte:

Energetische Analyse von Wärmebrücken

  • Umgang mit Wärmebrücken nach EnEV - Neubau und Altbau
  • das Beiblatt 2 der DIN 4108 - was heißt Gleichwertigkeitsnachweis
  • was bringt die genaue Berechnung - wie kommt man im Altbau auf geringe Wärmebrückenzuschläge

Feuchttechnische Analyse von Wärmebrücken

  • wann entsteht Schimmel
  • Mindestwärmeschutz und Schimmelvermeidung
  • woher kommt der fRsi-Wert - warum ist er allgemeingültig
  • reicht eine 2D-Analyse und was ist mit 3D-Wärmebrücken

Selber rechnen macht schlau

  • Vorstellung der kostenlosen Wärmebrückensoftware Therm 5.2
  • wie werden Wärmebrücken berechnet


Zielgruppe:
Das Intensivseminar richtet sich an Gebäudeenergieberater mit Berufserfahrung.

Voraussetzung:
Abgeschlossene Ausbildung zum Gebäudeenergieberater oder Vergleichbares

Veranstaltungsort:

etz Stuttgart

etz Stuttgart
Krefelder Straße 12
70376 Stuttgart

0711 / 955 916 0
0711 / 955 916 55
E-Mail senden
Kontaktperson:
Rolf-Dieter Kureck

Termine:
Kursnummer: 65 21 616
Kursgebühr: 298
Kurszeiten: von 13:00 bis 18:00 Uhr
Anmerkungen:  inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung
Dauer: 6 Unterrichtseinheiten
Verfügbare Plätze: 16
Teilnehmer (max): 16
Termin buchen

Hinweise:

Wärmebrückenberechnung leicht gemacht - Intensivseminar

Gesamtansicht PDF
Der Gleichwertigkeitsnachweis nach Beiblatt 2 zur DIN 4108 sorgt hinsichtlich der Energiepasserstellung derzeit für großes Aufsehen. Um zweidimensionale Wärmebrücken nachzuweisen, benötigt man ein Wärmebrücken-Berechnungsprogramm. Mit diesem Seminar bieten wir Ihnen eine kostengünstige Alternative zu aufwendigen und teuren Softwareprogrammen.
Die Energieeinsparverordnung hat die Berücksichtigung von Wärmebrücken zum Standard bei der Energiebilanzierung gemacht. In der aktuellen Novelle wird es auch im Altbau Vorgaben für die ener-getische Berücksichtigung von Wärmebrücken geben. Verschiedene publizierte Untersuchungen zei-gen bereits, dass die Wärmebrücken im Alt- sowie im Neubau stark reduziert werden können. Hierdurch können die Kennwerte für den Primärenergie-Bedarf in gleichem Maß verbessern wie z.B. durch den Einbau von Sonnenkollektoren oder einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung - und das ohne zu-sätzliche Investitionskosten. Um zweidimensionale Wärmebrücken nachzuweisen, benötigt man ein Wärmebrücken-Berechnungsprogramm. Dazu kann man sich (teure) Software zulegen und anschließend (teure) Arbeitszeit aufwenden, um das Programm und die Berechnungsnormen verstehen und anwenden zu lernen. Mit diesem Seminar bieten wir Ihnen eine andere, eine kostengünstigere Lösung an:
  • Die Teilnehmer erhalten eine kostenlose Lizenz des Berechnungsprogramms "Therm 5.2" vom Lawrence Berkeley National Laboratory (University of California, USA).
  • Das Programm ist zwar in Englisch, aber übersichtlich und einfach zu handhaben und wir liefern ein deutsches Handbuch und eine Excel®basierte Auswertungssoftware dazu. Damit können ψ-Werte zum Nachweis der Gleichwertigkeit (nach DIN 4108 Beibl. 2) und Δ-UWB-Werte nach EnEV verständlich ermittelt werden.
  • Die Seminar-CD enthält einige Beispielkonstruktionen und fertig zusammengestellte Bauelemente (z.B. Fenster) und eine deutsche Datenbank für Materialien und Randbedingungen.
  • Excel®-Formblätter erleichtern die Überprüfung des Mindestwärmeschutzes zur vorbeugenden Schimmelverhütung (Temperaturfaktor n. DIN 4108-2) bei der Altbausanierung.

Kursinhalt:

Energetische Analyse von Wärmebrücken
  • Umgang mit Wärmebrücken nach EnEV 2009 - Neubau und Altbau
  • Das Beiblatt 2 der DIN 4108 - Was heißt Gleichwertigkeitsnachweis?
  • Was bringt die genaue Berechnung? Wie kommt man im Altbau auf geringe Wärmebrückenzuschläge
Feuchttechnische Analyse von Wärmebrücken
  • Wann entsteht Schimmel?
  • Mindestwärmeschutz und Schimmelvermeidung
  • Woher kommt der fRsi-Wert? Warum ist er allgemeingültig?
  • Reicht eine 2D Analyse und was ist mit 3D-Wärmebrücken

Selber rechnen macht schlau. Das kleine 1x1 der zweidimensionalen Wärmebrücken-Berechnung:
  • Die Klima-Randbedingungen. Schnittebenen: Ein-Meter-und-Symetrie-Regel. Temperaturzonen. Vorstellung des Finite-Elemente- Programms "Therm 5.2". Vorführung und Interpretation einer Beispielrechnung.

Arbeiten am Rechner:
  • Zeichnen. Benutzung der Datenbanken. Vorzüge von Tastatur- Kombinationen. Ausgabe von Iso-thermen und Thermografien. Berechnung und Interpretation. Dxf- Dateien einlesen.
Berechnung des Y-Wertes und von fRsi:
  • Von der Therm - Berechnung zum ψ- und fRsi-Wert und zum Zu- bzw. Abschlag für Wärmebrücken nach EnEV.
Bringen Sie Ihr Laptop mit, damit Sie das Programm gleich im Beratungsalltag anwenden können. Bei Bedarf ist ein Trainings-PC vorhanden.

Zielgruppe:
Das Intensivseminar richtet sich an Gebäudeenergieberater mit Berufserfahrung.

Voraussetzung:
Abgeschlossene Ausbildung zum Gebäudeenergieberater oder Vergleichbares

Veranstaltungsort:

etz Stuttgart

etz Stuttgart
Krefelder Straße 12
70376 Stuttgart

0711 / 955 916 0
0711 / 955 916 55
E-Mail senden
Kontaktperson:
Rolf-Dieter Kureck

Termine:
Kursnummer: 65 21 617
Kursgebühr: 650
Kurszeiten: 1. Tag 13:00 bis 18:00 Uhr; 2. Tag 9:00 bis 17:00 Uhr
Anmerkungen:  inkl. Seminar, Software und Verpflegung
Dauer: 14 Unterrichtseinheiten
Verfügbare Plätze: 16
Teilnehmer (max): 16
Termin buchen

Sachkundiger für Wärmegesetze, EnEV und Förderberater

Gesamtansicht PDF
Seit 1. Januar 2008 gibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg und wird zum 1. Juli 2015 novelliert. Im Jahr 2009 folgte das Wärmegesetz auf Bundesebene für den Neubaubereich. Ziel des Gesetzes ist es, im Interesse des Klimaschutzes eine anteilige Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie bei Wohngebäuden verbindlich als Standard einzuführen.
Seit 1. Januar 2008 gibt es das Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg und wurde zum 1. Juli 2015 novelliert. Im Jahr 2009 folgte das Wärmegesetz auf Bundesebene für den Neubaubereich. Ziel der Gesetze ist es, im Interesse des Klimaschutzes eine anteilige Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie bei Wohngebäuden verbindlich als Standard einzuführen. Die Überwachung der Wärmegesetze in Bund und Land erfolgt durch Sachkundige und Baurechtsbehörden. Der Sachkundige muss bestätigen, ob der Pflichtanteil erfüllt wurde, eine Ausnahmeregelung zutrifft oder eine ersatzweise erfüllende Maßnahme getroffen wurde. Zusätzlich haben Sachkundige Personen Hinweispflichten und müssen Bauherren oder Eigentümer rechtzeitig über dessen Pflichten und Möglichkeiten hinweisen! Aber wer ist sachkundig? Wie werden Nachweis- und Hinweispflichten erfüllt? Wer prüft und wie?

Durch die Novellierung der Energieeinsparverordnung EnEV in 2014/2016 verschärft sich die Situation auch für die Bauausbaugewerke u. a. natürlich auch für das Elektro- und SHK-Handwerk. Die EnEV-Novelle hat eine Reihe von Änderungen und Ergänzungen, die bedeutende Auswirkungen auf Planer, Handwerk und Baurechtsbehörden hat. Welche Anforderungen ergeben sich für die Ausführende, Planer und Handwerksunternehmen? Wie muss eine Unternehmererklärung ausgestellt werden? Welche Möglichkeiten habe ich im Nachweis der Anlageneffizienz?

Die Energiekosten steigen und das Handwerk hat die passenden Lösungen. Der Umstieg auf effiziente Gebäudetechnik bindet oftmals mehr Investitionen als konventionelle Lösungen. Doch leider fokussieren viele Kunden noch die Investitionen und nicht die Betriebskosten. Diesem Wettbewerb muss das Handwerk Rechnung tragen durch eine gute und fundierte Beratung und der Vermittlung von Fördermaßnahmen. Der Staat fördert eine Vielzahl effizienter Anlagentechniken und erleichtert dadurch den Umstieg auf investitionsintensive Energiespartechnik (wie z. B. Wärmepumpen). Was für Möglichkeiten der Finanzierung gibt es überhaupt? Welche Förderprogramme gibt es? Welche technischen Forderungen sind an Fördermittel geknüpft? Wie weise ich technische Forderungen nach? Wer hat die geforderte Sachkunde?

Hinsichtlich der neuen Gesetze und Verordnungen wird dem Fachhandwerk eine große Verantwortung auferlegt. Sie müssen geltendes Recht bei der Erbringung ihrer Dienstleistung einhalten, sie müssen dessen Einhaltung schriftlich (unter Androhung von "Strafe") bescheinigen, sie müssen den Endkunden auf Pflichten hinweisen usw. Welche Rechtssituationen sich daraus ergeben ist oftmals unklar. Leichtfertig wird über Planungsgrundsätze hinweggegangen ohne Förderrichtlinien zu kennen und Folgen für den Unternehmer und den Kunden abschätzen zu können. Was passiert bei falsch abgefassten Nachweisen und Bestätigungen? Kann ich als Sachkundiger haftbar gemacht werden? Was passiert, wenn ich die Fördermittel nicht Zuwendungsgemäß verwende, Förderrichtlinien nicht einhalte? Muss ich für den entstandenen Schaden beim Kunden aufkommen?

Im Seminar erhalten Sie Antworten auf diese Fragen und praktische Hinweise und erlangen so die Sicherheit, die ein Unternehmer im täglichen Umgang mit diesen wichtigen Themen benötigt.

Kursinhalte

EWärmeG und EEWärmeG

  • Ziele des EWärmeG und EEWärmG
  • Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen
  • Nutzungspflichten
  • Ersatzweise Erfüllung
  • Nachweis- und Nachweispflichten
  • Ermittlung der JAZ
  • EnEV 2014/2016

  • Ziele der EnEV
  • Anwendungsbereich, Begriffsbestimmungen
  • Nutzungspflichten
  • Nachweis und Nachweispflichten
  • Nachrüstungsverpflichtungen der EnEV
  • Auswertung EnEV-Berechnung
  • Finanzierung und Förderung

  • Grundlagen der Kredit- und Zinsberechnung
  • Auswahl von Förderprogrammen (z. B. BAFA, KfW, L-Bank...)
  • Eintragung in die DENA-Liste für Energieeffizienzexperten
  • Kumulation unterschiedlicher Förderungen
  • Antragstellung und Beginn der Maßnahmen
  • Prüfung von Darlehen und deren Zinskonditionen
  • Bewilligung von Förderprogrammen und deren Rechtsverbindlichkeit
  • Umgang mit Förderinstitutionen
  • Beratungsförderung des Bundes
  • Rechtsfragen/Haftung

  • Einführung ins Thema
  • Leistungsverpflichtung bei "Dienstvertrag" und "Werkvertrag"
  • Ahndung von Verstößen und Ordnungswidrigkeiten
  • Folgen falsch abgefasster Bestätigung durch Sachkundige
  • Haftung durch Sachkundige
  • Haftungsumfänge
  • Fallstudien aus der Rechtspraxis
  • Absicherungsmöglichkeiten, Vertragsklauseln
  • Aufklärungspflichten


  • Abschluss:
    Sie erhalten ein sez-Zertifikat.

    Zielgruppe:
    Gebäudeenergieberater, die nach Bundes- oder Landesrecht zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigt sind; Personen, die für ein zulassungspflichtiges Bau-, Ausbau- oder anlagentechnisches Gewerbe oder für das Schornsteinfegerwesen die Voraussetzungen zur Eintragung in die Handwerksrolle erfüllen, sowie Handwerksmeister der zulassungsfreien Handwerke dieser Bereiche und Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung berechtigt sind, ein solches Handwerk ohne Meistertitel selbstständig auszuüben.

    Voraussetzung:
    Handwerksmeister und Personen eines Bau-, Ausbau- oder eines anlagentechnischen Gewerbes oder für das Schornsteinfegerwesen; Gebäudeenergieberater nach Bundes- oder Landesrecht; Vertreter der kommunalen Verwaltung.

    Veranstaltungsort:

    etz Stuttgart

    etz Stuttgart
    Krefelder Straße 12
    70376 Stuttgart

    0711 / 955 916 0
    0711 / 955 916 55
    E-Mail senden
    Kontaktperson:
    Rolf-Dieter Kureck

    Termine: Auf Anfrage

    Sachkundiger für EWärmeG-update

    Gesamtansicht PDF
    Durch die Novellierung der Energieeinsparverordnung EnEV in 2014/2016 und das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) werden an die Sachkundigen neue Anforderungen zur Erfüllung der gesetzlichen Bestimmungen gestellt. Die sachkundigen Personen müssen hinsichtlich der neuen Gesetze und Verordnungen geltendes Recht bei der Erbringung ihrer Dienstleistung einhalten, Kunden über die zukünftigen Anforderungen informieren und dessen Einhaltung schriftlich bescheinigen. Die Abgrenzungen zu der Energie-Einsparverordnung (EnEV) und dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) werden von großer Bedeutung sein.

    In diesem update-Seminar erhalten die Sachkundigen praxisgerecht die Informationen zu den Änderungen und Auswirkungen der Gesetzesänderungen. Die Sachkundigen erlangen die Sicherheit, die Pflichten gegenüber den Kunden wahrzunehmen und die Umsetzung zu gewährleisten.

    Kursinhalte

    EWärmeG: Neuerungen ab 1. Juli 2015

  • Gesetzliche Bestimmungen
  • Anwendungsbereiche und Verantwortlichkeiten
  • Anforderungen, Pflichten und Nachweise
  • EnEV 2014/2016: Neuerungen ab 1. Mai 2014 und 1. Januar 2016

  • Gesetzliche Bestimmungen
  • Energiepolitische Ziele
  • Anwendungsbereiche und Verantwortlichkeiten
  • Anforderungen, Pflichten und Nachweise
  • Rechtsfragen/Haftung: Neuerungen

  • Aufklärungspflichten
  • Leistungsverpflichtungen
  • Rechtswidrigkeiten und Folgen für Sachkundige


  • Abschluss:
    Sie erhalten ein sez-Zertifikat.
    Voraussetzung:
    Sachkundiger für Wärmegesetze, EnEV und Förderberater, Gebäudeenergieberater, Handwerksmeister der zulassungsfreien Handwerke und Personen eines Bau-, Ausbau- oder eines anlagentechnischen Gewerbes oder für das Schornsteinfegerwesen.

    Veranstaltungsort:

    etz Stuttgart

    etz Stuttgart
    Krefelder Straße 12
    70376 Stuttgart

    0711 / 955 916 0
    0711 / 955 916 55
    E-Mail senden
    Kontaktperson:
    Rolf-Dieter Kureck

    Termine: Auf Anfrage

    Hinweise:

    Sachkundiger für luftdichte TGA-Installationen

    Gesamtansicht PDF
    Effizienz- und Passivhäuser gehören mittlerweile zu den etablierten Baustandards. Mit dem zunehmenden baulichen Wärmeschutz erhöhen sich die Anforderungen an eine luftdichte Elektro- und Haustechnische Installation. Dadurch entstehen aber auch neue Anforderungen an Fachleute vor Ort, die durch Installationsarbeiten mit der luftdichten Ebene in Berührung kommen.

    Effizienz- und Passivhäuser gehören mittlerweile zu den etablierten Baustandards. Mit dem zunehmenden baulichen Wärmeschutz erhöhen sich die Anforderungen an eine luftdichte Elektro- und Haustechnische Installation. Dadurch entstehen aber auch neue Anforderungen an Fachleute vor Ort, die durch Installationsarbeiten mit der luftdichten Ebene in Berührung kommen.

    Mangelnde Sorgfalt bei der Installation der technischen Gebäudeausstattung (TGA) in hochgedämmten Gebäuden entwickelt sich zunehmend zum Problemfall aller beteiligten Bau- und Ausbaugewerke. Schimmel- und Feuchteschäden gehören heute leider nicht mehr zur Ausnahme, sie sind die Regel und führen die Bauschadensstatistik an. Baugutachter und Rechtsanwälte freuen sich über neue Aufträge, für den entlarvten Fachbetrieb ist es u. U. aber existenzgefährdend.

    Mit unserem Seminar stellen wir Ihnen die rechtlichen Rahmenbedingungen vor, geben praxisnahe Hinweise zu Ihren Rechten und Pflichten bei der Auftragsdurchführung, zeigen Ihnen die Fallstricke der Baupraxis sowie den Umgang mit den technischen Möglichkeiten der Abdichtungen bei der Installation. Abgerundet wird das Seminar mit der Durchführung einer baulichen Luftdichtheitsprüfung und Leckageortung durch einen Gutachter. Der Gutachter und Dozent führt in die Prüfsystematik ein und gibt wichtige Hinweise bei der Fehlersuche und Fehlervermeidung.

    Das Sachkundeseminar vermittelt den sicheren Umgang mit der technischen Richtlinie "Ausführung luftdichter Konstruktionen und Anschlüsse" die von den Fachverbänden der Dachdecker, Elektrotechniker, Informationstechniker, Schornsteinfeger, Stuckateure und der Zimmerer seit 2009 herausgegeben wird.

    Kursinhalte:
    1. Rechtliche Regelungen
    - Gesetzliche Regelungen und Verordnungen (EnEV)
    - Normen und Richtlinien (DIN 1946-6, DIN 4108-3-7,Technische Richtlinien)
    - Pflichten des Auftragnehmers, Aufgaben Fachbauleitung
    - Garantie, Gewährleistung, Haftung

    2. Grundlagen der Bauphysik
    - Anforderungen Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutz
    - Luftdichtheit, Winddichtheit
    - Bauschäden (Pilzbefall, Wassereintritt, Tauwasseranfall, Fäulnis)

    3. Grundlagen der Baustofftechnik
    - Luftdichtungsmanschetten, Rosetten
    - Luftdichte Gerätedosen, -formteile
    - feuchtevariable Hochleistungs-Dampfbremse/ Dampfsperre
    - Klebebänder, Reparaturbänder, Anschlussbänder, Klebemassen

    4. Grundlagen Bauwerk- und Baukonstruktion
    - Normative Regelkonstruktionen
    - Anschlüsse von luftdichten Ebenen
    - Flächenverbindungen
    - Durchdringungen technischer Systeme bei:

    • Zwischensparrendämmung
    • Aufdachdämmung
    • Zwischendecke
    • Wände (Leichtbau/ Massivbau - incl. Wärmedämmung)

    5. Messtechnik und Überprüfung der Luftdichtheit
    - Grundlagen der Prüfverfahren
    - Luftdruckmessung (Überdruck + Unterdruck) nach EN 13829
    - Prüfbedingte Abdichtarbeiten
    - Kontrollmessung des Grenzwertes gemäß EnEV/ EN 13829
    - Einsatz der Wärmebildkamera, Verwendung Thermo-Anemometer



    Abschluss:
    Sie erhalten ein etz-Zertifikat
    Zielgruppe:
    Gesellen und Handwerksmeister eines Bau-, Ausbau- oder eines anlagentechnischen Gewerbes oder für das Schornsteinfegerwesen; Gebäudeenergieberater nach Bundes- oder Landesrecht; Bauleiter; Architekten; Vertreter der kommunalen Verwaltung (Bauaufsicht).

    Veranstaltungsort:

    etz Stuttgart

    etz Stuttgart
    Krefelder Straße 12
    70376 Stuttgart

    0711 / 955 916 0
    0711 / 955 916 55
    E-Mail senden
    Kontaktperson:
    Rolf-Dieter Kureck

    Termine:
    Kursnummer: 65 21 620
    Kursgebühr: 595
    Kurszeiten: von 8:30 bis 15:45 Uhr
    Anmerkungen:  inkl. Kursunterlagen und Verpflegung
    Dauer: 16 Unterrichtseinheiten
    Verfügbare Plätze: 12
    Teilnehmer (max): 12
    Termin buchen

    Elektroinstallation nach Stuttgarter Sanierungsstandard

    Gesamtansicht PDF
    Das Energieberatungszentrum Stuttgart überwacht die energetische Sanierung von Gebäuden nach den Kriterien des Stuttgarter Sanierungsstandards. Dabei wird die Einhaltung der vorgegebenen Schnittstellen zwischen den Gewerken sowie die ordnungsgemäße Elektroinstallation in der Dämmung und Luftdichtigkeitsebene geprüft und dokumentiert. Maßnahmen, die zur Energieeinsparung beitragen, können auch im kommunalen Energiesparprogramm der Stadt Stuttgart bezuschusst werden.
    Dieses Seminar vermittelt die erforderlichen Kenntnisse, um den Anforderungen des Stuttgarter Standards zu entsprechen und als qualifizierter Fachbetrieb anerkannt und eingetragen zu werden.

    Kursinhalt
    • Kundenberatung
    • Absprache zwischen den Gewerken
    • Vertragliche Vereinbarung mit Kunden
    • Erfüllung der DIN 18015 / VDE Normen
    • Produktauswahl
    • Einhaltung der Installationsgrundlagen nach dem Stuttgarter Sanierungsstandard
    • Erstellung von Revisionsplänen


    Abschluss:
    Sie erhalten ein etz-Zertifikat
    Zielgruppe:
    Elektromeister, Obermonteure, Elektroinstallateure

    Veranstaltungsort:

    etz Stuttgart

    etz Stuttgart
    Krefelder Straße 12
    70376 Stuttgart

    0711 / 955 916 0
    0711 / 955 916 55
    E-Mail senden
    Kontaktperson:
    Rolf-Dieter Kureck

    Termine: Auf Anfrage

    Hinweise:

    << zurück