Neuerungen zur DIN VDE - Schwerpunkt Bestandsschutz in Gewerbeobjekten

Die Thematik des „Bestandsschutzes“ von elektrischen Anlagen ist immer wieder ein kritisches und kontrovers diskutiertes Themenfeld. Insbesondere bei der Erweiterung elektrischer Anlagen im Altbestand stellt sich die Problematik der Teil- und Komplettsanierung.
Wann greift die Anlagensicherheit auf Basis der Betriebssicherheitsverordnung?
Wer haftet, wenn eine Anlage weiter betrieben wird, diese aber den heutigen Regeln der Technik nicht entspricht und eine erhöhte Brandgefahr besteht?
Ausnahmslos der Anlagenbetreiber - oder steht der Elektrobetrieb, als Fachbetrieb, der die Anlage nach einer Änderung oder nach der Durchführung eines E-CHECK´s dem Kunden übergibt mit in der Verantwortung?

Bei dem Workshop wird auch deutlich, dass man eine elektrische Anlage nicht grundsätzlich nach einem standardisierten Schema in die Thematik Bestandsschutz ja/nein einstufen kann. Jede Anlage ist individuell zu betrachten, dabei können Aspekte des akuten Brandschutzes, der Raum- oder Gebäudeart und deren Nutzung (z. B. landwirtschaftliche Betriebsstätten oder feuergefährdete Betriebsstätten oder Arbeitsplätze für die gewerbliche Nutzung etc.) ganz unterschiedliche Beurteilungen ergeben. Fallorientiert wird die Problematik des Bestandsschutzes erklärt.


Kursinhalte
  • Fallbeispiel: Energieverteilung
  • Fallbeispiel: Ladeplatz für Flurförderfahrzeuge
  • Fallbeispiel: Ex-Raum
  • Fallbeispiel: Steuerschrank
  • Fallbeispiel: Laborarbeitsplatz
  • Fallbeispiel: Kompensationsanlage
  • Fallbeispiel: Gussverteiler
  • Fallbeispiel: Umnutzung eines Umkleideraumes

Zielgruppe:
Elektrofachkräfte, Elektroplaner/in für Steuerungen, Elektro-Servicepersonal, Betriebsleiter/in, Maschinenherstellende

Voraussetzung:
Abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Elektrotechnik

Abschluss:
Sie erhalten ein etz-Zertifikat

Kontaktperson:


Klaus Schumacher
Email senden
<< zurück
Kursdetails als PDF

Termine:

Auf Anfrage